Samstag, 16. Februar 2008

Am nächsten regente es dann natürlich aus allen Löchern. Nichtsdestotrotz klingelte mein Wecker um 7am, Frühstück 7.30am, Abfahrt KingsCross Station 8am zu Darling Harbour. Da es wirklich ungemütlich draußen war entschloß ich erstmal ins Aquarium zu gehen. Eigentlich mit ein bisschen Widerwillen, da ich ja sämtliche Zoos und Tierparks rund um Darwin und Brisbane schon ausgekundschaftet habe....Alllerdings war dieses Aquarium das beste an Zoo, wenn ma es so nennen kann, was ich gesehen habe. Von Nemo und seinen Freunden, über Krokodile (natürlich nicht annäherns di interessant wie die live in Darwin) und Seehunde, hin zu den HAien, die so bemerkenswert waren. Man konnte in einem Unterwassertunnel aus Glas durch das Auqrium hindurch laufen.....ich hätte Stunden da vebringen können, aber leider war emin ZEitplan sehr eng gestrickt.........Fische in allen Formen und Farben in riesigen gläsernen Wassertänken.......ich hoffe das ich diese in März auf der Segeltour im Great Barrier Reef genauso zu Gesicht bekomme (vielleicht nicht die HAie, aber die kleinen süßen Fischlein)...also es war schonmal ein toller Vorgeschmack.....





Nach dem Aquarium ging es dann weiter (immernoch im Regen) zu PAddys Market.Einer Riesenhalle in Chinatown mit so vielen Ständen.......irre!!Als sich die Sonne dann endlich blicken ließ gings dann noch für zwei Stündchen nach Bondi Beach, ein wohl sehr bekannter Ort für Surfer.......






Da mir das Wetter nicht wirklich zusagte um eine Tour in die BlueMountains zu buchen, verbrachte ich auch den letzten Tag in Sydney-City. Eigentlich dachte ich dass ich während meiner ersten Tage schon ziemlich alles interessante gesehen hatte. Zwei weitere Orte auf meiner Liste waren allerdings der Olympia Stützpunkt und Royal Botanical Garden. Im Nachhinein kann ich sagen, dass ich wirklich froh bin, dass noch gemacht zu haben, da wiedermal sehr beeindruckend war.
Olympia PArk:
Eigentlich eine eigenständige Stadt nur gebaut für die olympischen Spiele 2000 mit riesigen Stadien, die jetzt total ausgestorben ist und nur noch bei Konzerten oder größeren Sportveranstaltungen gut besucht ist.
Ich habe damals die Eröffnung der olympischen Spiele gesehen, echt faszinierend und ich glaube, das war der Moment in dem der Traum entstand nach Australien zu fahren......tja un jetzt bin ich hier......
Olyische Sommerspeile 2000 (Wikipedia): (Alleine dsa Lesen dieses Artikel löst bei mit eine Gänsehaut aus; ich war schon ziemlich beeindruckt!)

Insgesamt gab es für die Zeremonien und Wettbewerbe 9,6 Millionen Tickets. Fünf Millionen der Tickets wurden nur in Australien verkauft. Der Erlös aus dem Ticketverkauf betrug um die 600 Millionen australische Dollar. Die teuersten Tickets, für Eröffnungs- und Schlussfeier, kosteten bis zu 1.320 Dollar. Für Sportveranstaltungen wie Schwimmfinals und das Basketballendspiel musste man höchstens 455 Dollar ausgeben.

Das Herz der Olympischen Sommerspiele des Jahres 2000 bildete der Sydney Olympic Park im Gebiet um Homebush Bay am Parramatta River. Das Olympische Dorf bildete einen neuen Stadtteil und war das größte in der olympischen Geschichte.

In Australien trugen über 11.000 Läufer das Olympische Feuer über eine Strecke von 27.000 Kilometer. Dabei wurde die Flamme auf verschiedenste Weise transportiert. Am Bondi Beach wurde sie auf einem Surfbrett von einem Surfer getragen, im Great Barrier Reef trug sie ein Taucher unter Wasser, im Outback flog sie in einem Arzt-Flugzeug mit und am Cable Beach in Broome wurde sie auf einem Kamel transportiert.

Das Olympische Feuer erreichte Australien am 8. Juni 2000 in Yulara, ziemlich in der Mitte des Kontinents. Von dort aus führte der Fackellauf am Welterbe Uluru vorbei. Die erste Läuferin auf australischem Boden war Nova Peris-Kneebone, die erste Aborigine die eine Goldmedaille bei Olympischen Spielen gewann. Am 16. Juni trug mit dem 93 Jahre alten Bob Tisdall der älteste noch lebende Olympiasieger die Olympische Fackel.


Die Eröffnungsfeier der Olympischen Sommerspiele 2000 fand am 15. September 2000 im ausverkauften Olympiastadion von Sydney vor 110.000 Zuschauern statt. Sie wurde von Ric Birch und David Atkins gestaltet und beschäftigte sich unter anderem mit der australischen Geschichte und der Kultur der Aborigines.

Den Auftakt der Eröffnungsfeier bildete ein einzelner Reiter der in die Mitte des Stadions ritt. Ihm folgten 120 weitere Reiter auf Pferden der Australian Stock Horse- Rasse, die vor allem im Outback als Arbeitstiere Verwendung finden. Sie trugen olympische Flaggen und bildeten während ihrer Vorstellung unter anderem die Olympische Ringe. Den musikalischen Hintergrund bildete das Thema des berühmten australischen Films The Man From Snowy River. Die australische Boyband Human Nature sang den Beginn der australische Nationalhymne Advance Australia Fair, gefolgt von Julie Anthony, die vom Sydney Symphony Orchestra begleitet wurde.

Nachdem die Pferde und Reiter den Stadioninnenraum verlassen hatten, begann der erzählerische Teil der Eröffnungsfeier. Die 13 Jahre alte Nikki Webster betrat das Stadion wie ein Kind das sich am Strand befindet. Sie legte sich auf ein Strandtuch und begann zu Träumen. Das Stadion verwandelte sich in den Ozean, der Australien umgibt. An Seilen schwebten Fische wie sie in den Gewässern um Australien und vor allem im Great Barrier Reef vorkommen. 800 Darsteller waren an diesem Teil der Eröffnungsfeier beteiligt. 150 von ihnen waren Schulkinder, die eine große Fischschwarm bildeten. Das Mädchen schwamm durch diesen Ozean und erreichte eine Bühne auf der sich der bekannte Aboriginie-Künstler Djakapurra Munyarryun befand, der sie durch das weitere Programm begleitete. Der Aborigine rief die Geister der Wüste, entfernter Teile Australiens und der Torres Strait Islands an. Die 350 erscheinenden Frauen der Wüste sollten in ihrem Auftreten den Herzschlag des Landes symbolisieren. Sie sangen das Lied Tanz der sieben Emu-Schwestern und roter Ocker erfüllte die Luft. Das sollte die Wiedergeburt des Landes symbolisieren und weitere Gruppen von Geistern erschienen. Stammesführer aus Arnhemland und andere Aborigines führten traditionelle Tänze vor und verbrannten Eucalypthus. Der Geist Wandjina entzündete mit einem Blitz ein Buschfeuer, welches das Land regenerieren würde.

Das Buschfeuer leitete zum nächsten Abschnitt der Eröffnungsfeier über. Eine große Flamme stieg vor einer Bühne in die Höhe, auf der sich 200 Feuerspucker und brennende Stelzenläufer befanden, die das Feuer durch das Stadion trugen. Dieser Abschnitt sollte nicht nur das Feuer, als wichtigen Teil Australiens würdigen, sondern auch vor allem dem Umgang der Aborigines mit ihm, die es zur Kontrolle und Regeneration des Busches nutzten. Im Programm folgte nun auch der Prozess der Regeneration. Pflanzen und Blüten erschienen und auch Vögel und für Australien typische Tiere wie das Känguruh wurden dargestellt.

Es folgte der Teil der Eröffnungsfeier, der sich mit den europäischen Siedlern beschäftigte. Er beschäftigte sich nicht so stark mit der Gewalt, die mit der Besiedlung Australiens verbunden war, sondern setzte sich humorvoll mit den Metallen der Siedler auseinander, die sie für Werkzeuge, Maschinen und Häuser verwendeten. Auf Fahrrädern erreichten Entdecker das Land und betrachteten interessiert die Flora und Faune, die sich im Stadion befand. Farmen entstanden im Stadioninnenraum und auch der Goldrausch wurde thematisiert. Die Einwanderung, die in Australien eine wichtige Rolle spielte und spielt, wurde aufgegriffen, als 2000 Kinder und 500 Erwachsene aus allen Kulturkreisen nach Kontinenten geordnet das Stadion betraten.





Als nächste und letzte Station ging es dann in die RoyalBotanicalGardens, die genau hinter der Oper verlaufen. Man hat also einen wunderschönen Blick auf Opera House und HArbour Bridge. Leider stören die grauen WOlken etwas, aber immerhin blieb es trocken.





Ja dsa war Sydney: Absolut traumhaft und empfehlenswert. Allerdings muss ich sagen, das ich nicht in Sydney leben könnte, da es doch sehr überfüllt ist. Ich könnte Stunden, Tage, Nächste an, auf und unter der Harbour Bridge verbringen und auf ner Bank vor der Oper sitzen, aber leben möchte ich da nicht.

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