Sonntag, 30. Dezember 2007

Be careful – Biting Insects!!

Gestern waren wir im Territorial Wildlife Park. Das besondere waren nicht die Tiere (ausser ein paar kunterbunte Vögel), sondern die Tatsache bei ungefähr 35Grad und 90% Luftfeuchtigkeit draussen rum zu laufen (crazy!!). Also wir fuhren zu diesem Park und schauten uns recht interessante, allerdings für Kinder gedachte Shows an (Birds of Prey; der Name klingt echt gut im Gegesastz zu unserem langweiligen deutschen Ausdruck Raubvogel).





Aufgrund der hohen Temperaturen hier braucht man die Strecken zwischen den einzelnen Tierhäusern oder „Sehenswürdigkeiten“ nicht zu laufen, sondern es gibt einen kleinen Zug der alle 20Min jede Haltestelle im Park anfährt und in den man steigen anstatt durch die brüllende Hitze zu laufen. Eine weitere Attraktion war das Aquarium (Michael (Kristins Bruder) meinte, der eigentliche Grund warum ich es als solche bezeichne, war die Klimaanlage). Hier konnten wir Nemo (Clownfische) und seine Heimat die Anemomomomomone sehen. Auch ein Krokodil war anzutreffen und viele andere Meerestiere.
Ok wie gesagt die Tiere waren nicht gerade aufregend (ach ich vergass dne Taipan zu erwähnen, dem wir beim Verspeisen einer Maus zuschauen konnten), aber ich weiß jetzt wie ich das Klima hier beschreiben kann:
Also stellen wir uns vor wir haben Hunger und wir machen uns ne Pizza im Backofen. Um nachzuschen, ob die Pizza fertig ist, öffnen wir den Backofen und uns strömt diese unglaublich heiße Luft entgegen. Genauso kommt man sich hier vor, wenn man aus dem Auto steigt oder aus einem Laden kommt, was natürlich alles übertrieben gekühlt ist.
Das ist wahrscheinlich der Grund warum die Gegend hier tagüber wie ausgestorben wirkt. Als wir an Weihnachten durch die Stadt fuhren dachte ich, dass keine Menschen auf der Strasse sind aufgrund der Feiertage...aber heute fuhren wir die Strecke wieder entlang und es war genauso wenig los......Darwin ist tot tagsüber.
Nichdestotrotz, kommt man dann aus dieser Hitze in einen so unterkühlten Laden kommt man sich vor also würde man bei uns in einem Laden zwischen den Kühltheken stehen. Ich denke an Globus, in dem man im Sommer mit kurzen Hosen und Shirts schon etwas friert wenn man die Milch aus dem Regal nimmt oder auf der Suche nach dem Lieblingsjohgurt ist und sich länger als eine hlabe Minute da aufhält. So verdammt kühl sind hier sämtliche Läden, egal ob gewöhnlich Lebensmittelgeschäfte, Kleider- oder sonstige Läden.
Also die Erkältung lässt schon mal grüßen!!!
Heute morgen gingen wir zum Fish Feeding. Es ist eine Stelle am Strand an der man mit Brot unglaublich viele Fische füttern kann. Man kann sogar ins Wasser hinein gehen oder sich die Zehen ablecken lassen oder versuchen einen dieser glitschigen Dinger zu fangen (aber man muss sie wieder freilassen). War echt lustig. Vor allem so viele Fische auf einem Haufen, unglaublich, klein, groß, bunt.......






Danach gingen wir zum Museum von Darwin in dem das größte gefangene Krokodil ausgestellt ist (5m, 780kg). Sein Name ist Sweetheart. War echt interessant. Ein geschichtliches Highlight hat diese Stadt auch. (Eigentlich ist Highlight das falsche Wort, weil es eher eine Katastrophe war). 1974 an Heiligabend wurde Darwin von einem Cyclon heimgesucht und wurde dabei komplett zerstört. Ein Cyclon.....
Ich hab nicht gewusst was ein Cyclon ist und fand es daher ganz interessant.
Danach ging es zum Mittagessen in ein kleines gemütliches Lokal und danach in den Charles Darwin National Park, dessen Name eigentlich mehr verspricht, als es eigentlich ist. Es gibt einen einzigen Lookout, von dem man aus die City sehen kann. Trotz dieses eher schmächlichen Ausblicks haben die Gründer des Parks sich nicht gescheut auf die vielen Insekten hinzuweisen. Ich fand es etwas lächerlich, da es hier in der Gegend überall stechende Biester gibt, die irgendwie resistent gegen das aus Brisbane mitgebrachte Antimückenspray
sind. Ich zähle zur Zeit 18Stiche an meinem rechten Unterschenkel (Ihr wollt also nicht wissen wie viele es insgesamt sind). Das ist echt ätzend. Hier sticht und beisst einfach alles.

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